Festival Musica Sacra 2020


Ältestes internationales Festival in Niederösterreich
gegründet 1973

Über Das Festival

Das renommierte Festival Musica Sacra ist aus dem herbstlichen Veranstaltungskalender von St. Pölten und seiner musikalischen Umgebung nicht mehr wegzudenken. Es ist längst zu einem beliebten Treffpunkt und Geheimtipp für Freunde alter, neuer und außergewöhnlicher Musik geworden! Interpreten und Ensembles von Weltruf bereichern die Szene. Große Organisten lassen die wertvollen Monumente heimischer Orgelbaukunst erklingen.

Die Konzerte finden in einem außergewöhnlichen Ambiente statt: Glanzpunkte der abendländischen Kirchen- und Klosterbaukunst bilden einen würdigen Rahmen für die erlesenen Aufführungen und machen das Festival zu einem Gesamtkunstwerk mit Seltenheitswert. Repräsentative Gestaltungen von Sonntagsgottesdiensten in den Klosterkirchen runden das exklusive Programm ab.

Sonntag, 13. September, 18.00 Uhr
Dom zu St. Pölten

Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion, BWV 244

ABGESAGT!
Aufgrund der erlassenen europäischen Vorgaben zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus kann dieses Konzert nicht durchgeführt werden. Die Veranstalter bitten um Verständnis für diese bedauerliche Maßnahme.

Die aktuelle Lage hinsichtlich der Verbreitung des Corona-Virus lässt es leider nicht zu, das zweite Konzert mit dem englischen Ensemble “Tenebrae” unter der Leitung von Nigel Short durchzuführen. Mit Blick auf die Umsetzung der von Österreich und England vorgegebenen internationalen Maßnahmen und mit Rücksicht auf die Gesundheit des Publikums, der Musiker und der Musikerinnen mussten sich die Organisatoren schweren Herzens zur Absage des Konzerts entschliessen. Tickets können an den entsprechenden Stellen zurückgegeben werden und der Kaufpreis wird rückerstattet. Billettreservierungen werden automatisch annulliert. Die Organisatoren bitten um Verständnis.

Samstag, 19. September, 19.30 Uhr
Stiftskirche Herzogenburg

Werke von Bach, Brahms, Bruckner und Parry
Tenebrae - Nigel Short, Leitung

Freitag, 25. September, 20.00 bis 24.00 Uhr
Dom zu St. Pölten / Evangelische Kirche / Franziskanerkirche

Ensembles des Konservatoriums für Kirchenmusik, der Musik- und Kunstschule St. Pölten und der Evangelischen Kirche
Marcus Hufnagl, Konzept

ABGESAGT!
Aufgrund der erlassenen europäischen Vorgaben zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus kann dieses Konzert nicht durchgeführt werden. Die Veranstalter bitten um Verständnis für diese bedauerliche Maßnahme.

Mit Blick auf die Umsetzung der von Österreich vorgegebenen internationalen Maßnahmen und mit Rücksicht auf die Gesundheit des Publikums, der Musiker und der Musikerinnen mussten sich die Organisatoren schweren Herzens zur Absage des Konzerts entschliessen. Tickets können an den entsprechenden Stellen zurückgegeben werden und der Kaufpreis wird rückerstattet. Billettreservierungen werden automatisch annulliert. Die Organisatoren bitten um Verständnis.

Freitag, 2. Oktober, 16.00 Uhr
Synagoge St. Pölten


Werke von Bach und Webern
Ensemble Prisma / Veronika Grossberger, Moderation

Sonntag, 18. Oktober, 18.00 Uhr
Dom zu St. Pölten

„Ach, was will doch mein Herz“
Musicbanda Franui / Domkantorei St. Pölten / Ludwig Lusser, Orgel

Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion, BWV 244
Sonntag, 13. September, 18.00 Uhr
Dom zu St. Pölten

cappella nova Graz / Domkantorei St. Pölten / L’Orfeo Barockorchester
Christina Gansch • Martina Daxböck, Sopran
Katrin Auzinger, Alt • Friedolin Obersteiner, Altus
Florian Sievers, Tenor (Evangelist und Arien)
Matthias Helm, Bass (Jesus)
Stefan Zenkl, Bass
Otto Kargl, Leitung

Um 16.45h gibt Gustav Danzinger im Somerrefektorium eine Werkeinführung zum Abendprogramm
und präsentiert as spannenden Gegensatz dazu die neue Ö1-CD mit Mendelssohns Oratorium„Elias“.

Ein Mensch wird festgenommen, verspottet, brutal gefoltert und am Kreuz umgebracht. Sein einziges Verbrechen war es, Gottes Wort und seine innerste Überzeugung den Menschen nahe zu bringen. Ausgerechnet Vertreter des Glaubens an denselben Gott wiegelten das Volk auf, in einer Massenhysterie die Kreuzigung dieses Unschuldigen zu verlangen.
Johann Sebastian Bachs erschütternde musikalische Ausdeutung dieser unverkennbar politischen Situation sollte uns vor Augen halten, dass niemand gefeit ist vor falschen Leitbildern und Vorurteilen. Aber im Glauben an unseren Gott gefestigt können wir unsere Schwächen in Stärken verwandeln.
Das Leben triumphiert über den Tod – das war und ist Christi Botschaft an uns.

Radioübertragung auf Ö1:
Freitag, 2. April 2021, 19.30 Uhr

ABGESAGT!
Aufgrund der erlassenen europäischen Vorgaben zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus kann dieses Konzert nicht durchgeführt werden. Die Veranstalter bitten um Verständnis für diese bedauerliche Maßnahme.

Bach and more I
Werke von Bach, Brahms, Bruckner und Parry
Samstag, 19. September, 19.30 Uhr
Stiftskirche Herzogenburg


Tenebrae / Nigel Short, Leitung

Johann Sebastian Bach steht in diesem Konzertabend zwar nicht im Vordergrund, dennoch ist er omnipräsent, weil weder Johannes Brahms noch Anton Bruckner und ihre großartige geistliche Chormusik denkbar wären ohne den barocken Großmeister.
Das gilt auch für die Werke von Charles Hubert Parry, der außerhalb Englands kaum bekannt ist, obwohl er einer der führenden englischen Komponisten von Chormusik im 19. und frühen 20. Jahrhundert.war. Auch wenn er sich besonders der Wiederentdeckung der englischen Renaissancemusik widmete, so ist doch stilistisch der Einfluss von Bach und auch Brahms unverkennbar.

Radioübertragung auf Ö1:
Mittwoch, 30.9. 2020, 19.30

Bachnacht

Freitag, 25. September, 20.00 bis 24.00 Uhr
Dom zu St. Pölten / Evangelische Kirche / Franziskanerkirche

Ensembles des Konservatoriums für Kirchenmusik, der Musik- und Kunstschule St.Pölten und der Evangelischen Kirche / Markus Hufnagl, Konzept

Das gewaltige kompositorische Schaffen Johann Sebastian Bachs fordert jede Generation erneut heraus, seiner Musik mit frischem Geist zu begegnen.
In der „Bach-Nacht“ wird über vier Stunden lang seine Musik an vier Spielorten in St. Pölten erklingen:
in der Evangelischen Kirche, der Franziskanerkirche, im Festsaal des Konservatoriums und in der Domkirche.
Die Aufführung von Vokal- und Instrumentalmusik in verschiedenen Besetzungen, die Interpretation von Orgelwerken sowie herausfordernde Bearbeitungen werden die enorme Bandbreite seines Schaffens facettenreich zum Leuchten bringen. Am Schluss der spannenden Konzertnacht wird eine musikalische Andacht („Motette“) stehen - ganz nach dem Vorbild der Leipziger Thomaskirche mit der Aufführung der Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“, BWV 51.
Die „Bachnacht“ wird in Kooperation mit der Musik- und Kunstschule der Stadt St. Pölten, mit dem Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese St. Pölten und der lokalen Musikszene realisiert.

ABGESAGT!
Aufgrund der erlassenen europäischen Vorgaben zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus kann dieses Konzert nicht durchgeführt werden. Die Veranstalter bitten um Verständnis für diese bedauerliche Maßnahme.

Mit Blick auf die Umsetzung der von Österreich vorgegebenen internationalen Maßnahmen und mit Rücksicht auf die Gesundheit des Publikums, der Musiker und der Musikerinnen mussten sich die Organisatoren schweren Herzens zur Absage des Konzerts entschliessen. Tickets können im Kulturbüro der Stadt St. Pölten zurückgegeben werden und der Kaufpreis wird rückerstattet. Billettreservierungen werden automatisch annulliert. Die Organisatoren bitten um Verständnis.

Bach and more II
Werke von Bach und Webern

Freitag, 2. Oktober, 16.00 Uhr
Synagoge St. Pölten


Ensemble Prisma / Veronika Grossberger, Moderation

Johann Sebastian Bachs „Die Kunst der Fuge“ ist ein Meilenstein in der Musikgeschichte und zugleich eine der rätselhaftesten Kompositionen überhaupt. Warum schreibt Bach in den letzten zehn Jahre seines Lebens beharrlich an diesem musikalischen Manifest, obwohl sich der Zeitgeist bereits in Richtung des galanten Stils der Frühklassik entwickelt hatte?
Warum endet das Werk so abrupt, ohne Abschluss, mit Bachs musikalischer Signatur B-A-C-H?
Und warum bildet Bach mitten im Verarbeitungsprozess aus diesem Viertonmotiv auf drei verschiedenen Tonhöhen eine Folge von zwölf Tönen?
Ist es Prophetie, Voraussicht auf den Abschied von der Tonalität, der erst zwei Jahrhunderte später mit den Zwölftönern vollzogen werden sollte?
Anton von Webern war einer jener Komponisten. Seine „Sechs Bagatellen op. 9“, fein gewebte, musikalische Gedichte, erklingen in diesem Konzert zwischen den einzelnen Fugen Bachs, quasi als „Antworten“ auf sie.



Die Musikvermittlerin Veronika Grossberger führt durch den Nachmittag, in dem einzelne Stellen beider Werke „vorgehört“ und erläutert werden. Im Vorfeld zu diesem moderierten Konzert werden Workshops zur Zwölftonmusik für die Oberstufe angeboten.

Bach and more III
„Ach, was will doch mein Herz“

Sonntag, 18. Oktober, 18.00 Uhr
Dom zu St. Pölten


Musicbanda Franui / Domkantorei St. Pölten / Ludwig Lusser, Orgel

Heinrich Isaac war im frühen 16. Jh der berühmteste Musiker am Hofe Maximilians, des Ersten. Sein immer noch bekanntes Lied „Innsbruck, ich muss dich lassen“, wird das Programm des Konzertabends beeinflussen.
Ludwig Lusser, Domorganist von St.Pölten, und die Musicbanda Franui musizieren bereits zum zweiten Mal miteinander. Diesmal werden sie auch noch unterstützt von der Domkantorei St.Pölten. Ludwig Lusser und die meisten Mitglieder von Franui stammen aus Innervilgraten, einem kleinen Dorf in Osttirol und kennen einander schon lange.
Neben Musik der Renaissance erklingen auch Lieder von Gustav Mahler. Danach wird die so genannte „Kompassmesse“ (eigentlich Deutsche Messe) von Franz Schubert mit Werner Pirchners eigenwilliger „Messe um C für den lieben Gott“, PWV 14 gekoppelt.
Bachs prachtvolles Präludium und Fuge in Es-Dur BWV 552 ist nicht nur ein krönender Abschluss dieses Abends – sondern zugleich des gesamten Festivals.

Radioübertragung auf Ö1:
Donnerstag, 5.11.2020, 19.30 Uhr im „Ö1-Konzert“

Sonntag, 13. September, 09.30 Uhr, Stiftskirche Lilienfeld
Joseph Haydn: » Missa Sancti Nicolai «
Stiftschor Lilienfeld / Karen de Pastel, Orgel / Florian Pejrimovsky, Leitung

Sonntag, 27. September 2020, 10.00 Uhr, Dom zu St. Pölten
Ariel Ramirez: » Misa criolla «
Jugendensemble der Dommusik / Ludwig Lusser, Orgel / Otto Kargl, Leitung

Sonntag, 4. Oktober 2020, 10.00 Uhr, Stiftskirche Herzogenburg
Rundfunkgottesdienst
Ernst Schandl: » Missa brevis «
Motettenchor & Orchester der Stiftskirche Herzogenburg / Johannes Zimmerl, Orgel/ Otto Schandl, Leitung

Sonntag, 11. Oktober 2020, 10.30 Uhr, Dom zu St. Pölten
J. S. Bach: » Lutherische Messe « BWV 236 & Ordinariumschoräle
Domchor & Domorchester / Ludwig Lusser / Otto Kargl, Leitung

Sonntag, 18. Oktober 2020, 10.30 Uhr, Dom zu St. Pölten
G. P. da Palestrina: » Missa sine nomine «
Momentum Vocal Ensemble / Simon Erasimus, Leitung

KATEGORIEN UND PREISE

Kategorie 1: EUR 39,- / 28,- / 19,- / Stehplatz 9,- (gültig am 13.9. / 18.10.)
Kategorie 2: EUR 35,- / freie Platzwahl (gültig am 19.9. / 2.10)
Kategorie 3: EUR 23,- / freie Platzwahl (gültig am 25.9.)

ERMÄSSIGUNGEN
Schüler, Studenten: -50 %
Ö1 Club-Mitglieder: -10 %,
Nur eine Ermäßigung pro Ticket möglich

Alle Angaben vorbehaltlich COVID-19-bedingter Änderungen.

Aufgrund der derzeit geltenden Verordnung der Bundesregierung ist beim Betreten und Verlassen des Konzertraums das Tragen von Masken (nicht am Sitzplatz) verpflichtend.
Im Falle von Symptomen einer Atemwegserkrankung ist die Teilnahme an dieser Veranstaltung nicht gestattet.

TICKET - VORVERKAUF

Buchhandlung Schubert
Wiener Straße 6, 3100 St. Pölten
Tel. 02742 353189-0

Telefonische Kartenbestellung
Festival Musica Sacra
Prandtauerstraße 2, 3100 St. Pölten
Tel. 0677 61274462
office@festival-musica-sacra.at

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Impressum

Informationspflicht laut §5 E-Commerce Gesetz, §14 Unternehmensgesetzbuch, §63 Gewerbeordnung und Offenlegungspflicht laut §25 Mediengesetz.

Für den Inhalt verantwortlich:
Verein zur Veranstaltung Internationaler Kirchenmusiktage in Niederösterreich
Prandtauerstraße 2, 3100 St. Pölten
Telefon: +43 2742 333-2601
E-Mail: office@festival-musica-sacra.at

Künstlerische Leitung: Otto Kargl
Geschäftsführer: Dr. Thomas Karl
Gestaltung: Vera Otasek
Texte: Vera Otasek, Astrid Schramek
Fotocredits: Kartal Karagedik, Katharina Cibulka, Daniela Matejschek, Anne Hornemann, Julia Stix, Walter Skokanitsch, Chris O’Donovan


RECHTSHINWEIS
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Kontakt

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