Festival Musica Sacra 2021


Ältestes internationales Festival in Niederösterreich
gegründet 1973

Über Das Festival

Das renommierte Festival Musica Sacra ist aus dem herbstlichen Veranstaltungskalender von St. Pölten und seiner musikalischen Umgebung nicht mehr wegzudenken. Es ist längst zu einem beliebten Treffpunkt und Geheimtipp für Freunde alter, neuer und außergewöhnlicher Musik geworden! Interpreten und Ensembles von Weltruf bereichern die Szene. Große Organisten lassen die wertvollen Monumente heimischer Orgelbaukunst erklingen.

Die Konzerte finden in einem außergewöhnlichen Ambiente statt: Glanzpunkte der abendländischen Kirchen- und Klosterbaukunst bilden einen würdigen Rahmen für die erlesenen Aufführungen und machen das Festival zu einem Gesamtkunstwerk mit Seltenheitswert. Repräsentative Gestaltungen von Sonntagsgottesdiensten in den Klosterkirchen runden das exklusive Programm ab.

Sonntag, 12. September, 18.00 Uhr
Dom zu St. Pölten

Wolgang Amadeus Mozart: Requiem, KV 626
Franz Thürauer: "Fremd.Sein" (UA)

Cappella nova graz
Domkantorei St. Pölten
L’Orfeo Barockorchester
Elisabeth Breuer, Martina Daxböck & Katharina Riegler, Sopran / Katrin Auzinger, Alt
Johannes Bamberger, Tenor / Stefan Zenkl & Maximilian Schnabel, Bass
Otto Kargl, Leitung

Samstag, 19. September, 16.30 Uhr
Stiftskirche Lilienfeld

Werke von Josquin Desprez und Arvo Pärt
L'Ultima Parola (Vokalensemble)

Sonntag, 26. September, 18.00 Uhr
Dom zu St. Pölten

Werke von Heinrich Schütz
Dresdner Kammerchor/ Christoph Rademann, Leitung

Samstag, 2. Oktober, 19.30 Uhr
Stiftskirche Herzogenburg


Werke von Krieger, Biber und Caldara
Markus Forster, Alt / Schwanthaler Trompetenconsort

Freitag, 8. Oktober, 16.00 Uhr
Synagoge St. Pölten


Werke von Bach und Webern
Ensemble Prisma / Veronika Grossberger, Moderation

Wolfgang Amadeus Mozart - Requiem, KV 626
Franz Thürauer - "Fremd.Sein" (UA)

Sonntag, 12. September, 18.00 Uhr
Dom zu St. Pölten

cappella nova Graz / Domkantorei St. Pölten / L’Orfeo Barockorchester
Elisabeth Breuer • Martina Daxböck, Sopran
Katrin Auzinger, Alt
Johannes Bamberger, Tenor
Stefan Zenkl • Maximilan Schnabel, Bass
Otto Kargl, Leitung

Das Festival wird am 13. September um 18.00 Uhr mit W.A. Mozarts’s faszinierend ausdrucksstarkem Requiem und seiner relativ unbekannten „Vesperae solemnes de Confessore“ eröffnet. In diese zwei Werke wird auch eine Uraufführung von Franz Thürauer eingebettet. Thürauer vertont einen Text aus dem Alten Testament: „Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten“ – wie erschütternd aktuell ist doch dieser Text! Im Dom zu St.Pölten musizieren die cappella nova Graz, die Domkantorei St. Pölten, das L’Orfeo Barockorchester mit herausragenden, renommierten Solisten unter der Gesamtleitung von Otto Kargl.

*

Hommage á Josquin
Werke von Josquin Desprez und Arvo Pärt
Samstag, 19. September, 16.30 Uhr
Stiftskirche Lilienfeld


L'Ultima Parola (Vokalensemble)

Vor 500 Jahren starb Josquin Desprez, einer der herausragendsten Musiker der Renaissance. Ihm zu Ehren präsentiert L’ultima parola ein Konzertprogramm mit erlesensten vierstimmigen Stücken des Meisters: Motetten, Psalmvertonungen sowie Auszüge aus der Missa ‚Ave Maris stella’.
Den Kontrapunkt bildet ein vom Festival Musica Sacra in Auftrag gegebenes Stück des österreichischen Komponisten Thomas Daniel Schlee.
Den Auftrag, für ein Konzert im Mai 2019 in Berlin ein hochkarätiges Vokalensemble zusammen zu stellen, nahm Bernd Oliver Fröhlich zum Anlass, sich einen lange gehegten Wunsch zu erfüllen: die Gründung von L’ultima parola.
Die Zusammenarbeit basiert auf jahrelanger gemeinsamer Musiziererfahrung in verschiedenen internationalen Spitzenensembles der alten Musik. Die Anzahl gemeinsam gegebener Konzerte umfasst dabei mehrere hundert Auftritte. L’ultima parola verpflichtet sich einer ausgewogenen, absolut gleichrangigen Pflege von
Musik und Poesie. Ein Miteinander von Klangschönheit und Intonation sowie Wortdeutlichkeit und Textverständnis sind oberste Priorität. Das Ensemble musiziert ohne Dirigat, der Tactus ergibt sich aus dem gemeinsamen Atem, dem gemeinsam erarbeiteten Verständnis der Musik sowie dem Reagieren aufeinander.

Verleih uns Frieden

Sonntag, 26. September, 18.00 Uhr
Dom zu St. Pölten

Werke von Heinrich Schütz
Dresdner Kammerchor / Christoph Rademann, Leitung

Im Werk von Schütz gibt es die ganze Welt zu entdecken, Malerei und Musik rücken auf engem Raum
zusammen, man lernt gewissermaßen mit den Ohren zu sehen. Was Klangfarben, Ausdrucksintensität
und kompositorische Qualität angeht, ist das einzigartig. Ich empfinde große Dankbarkeit, dass wir es
geschafft haben, dieses große Projekt zu bewältigen. Und ich fühle mich – das wird sicher auch allen
Musikern so gehen – enorm bereichert, denn die Musik von Schütz tut Körper, Geist und Seele gut und ist
von allergrößter Meisterschaft.“ Hans-Christoph Rademann, Dirigent, über den Abschluss der Schütz-Gesamteinspielung (2019, Carus-Verlag)

Wie im Himmel
Werke von J. Krieger, H.I.F. Biber und A. Caldara

Samstag, 2. Oktober, 19.30 Uhr
Stiftskirche Herzogenburg


Markus Forster, Alt / Schwanthaler Trompetenconsort

„Trummet: Ist ein herrlich Instrument, wenn ein guter Meister / der es wol und künstlich zwingen und regieren kan / drüber kömpt…“
(Michael Prätorius in Syntagma Musicum, 1619)


"Col sol fiato di poche trombe"
was soviel heißt wie: „Einzig mit dem Atem weniger Trompeten…“


Dieses Programm spannt einen musikalischen Bogen über die Barockzeit in Europa, ihrer bedeutendsten Zentren und deren Protagonisten.
Das wirklich verbindende in diesem Programm bildet die Stimme eines Altus, die in filigraner Weise von einer oder 2 Trompeten begleitet wird. Der Zauber dieser klanglichen Raffinesse spricht für sich. Als Gegenpol dazu spielt das Schwanthaler Trompetenconsort mit all seiner prunkvollen Strahlkraft von 8 Trompeten und Pauken seine Stärken aus, die vor allem im Kirchenraum seine volle Tragfähigkeit erreicht. Dieser Gegensatz von intimer Feinfühligkeit und purem Klangerlebnis in voller Lautstärke beeindrucken den Zuhörer immer wieder aufs Neue.

Bach and more II
Werke von Bach und Webern

Freitag, 2. Oktober, 16.00 Uhr
Synagoge St. Pölten


Ensemble Prisma / Veronika Grossberger, Moderation

Johann Sebastian Bachs „Die Kunst der Fuge“ ist ein Meilenstein in der Musikgeschichte und zugleich eine der rätselhaftesten Kompositionen überhaupt. Warum schreibt Bach in den letzten zehn Jahre seines Lebens beharrlich an diesem musikalischen Manifest, obwohl sich der Zeitgeist bereits in Richtung des galanten Stils der Frühklassik entwickelt hatte?
Warum endet das Werk so abrupt, ohne Abschluss, mit Bachs musikalischer Signatur B-A-C-H?
Und warum bildet Bach mitten im Verarbeitungsprozess aus diesem Viertonmotiv auf drei verschiedenen Tonhöhen eine Folge von zwölf Tönen?
Ist es Prophetie, Voraussicht auf den Abschied von der Tonalität, der erst zwei Jahrhunderte später mit den Zwölftönern vollzogen werden sollte?
Anton von Webern war einer jener Komponisten. Seine „Sechs Bagatellen op. 9“, fein gewebte, musikalische Gedichte, erklingen in diesem Konzert zwischen den einzelnen Fugen Bachs, quasi als „Antworten“ auf sie.



Die Musikvermittlerin Veronika Grossberger führt durch den Nachmittag, in dem einzelne Stellen beider Werke „vorgehört“ und erläutert werden. Im Vorfeld zu diesem moderierten Konzert werden Workshops zur Zwölftonmusik für die Oberstufe angeboten.

Gottesdienste - 200 Jahre Franz Schubert in St. Pölten


Sonntag, 19. September 2021, 09.30 Uhr, Stiftskirche Lilienfeld
Franz Schubert: » Messe in G, D167 «
Stiftschor Lilienfeld / Karen de Pastel, Orgel / Florian Pejrimovsky, Leitung

Sonntag, 26. September 2021, 10.00 Uhr, Dom zu St. Pölten
Robert Ray: » Gospel-Mass «
Jugendensemble der Dommusik / Ludwig Lusser, Orgel / Otto Kargl, Leitung

Sonntag, 26. September 2021, 10.00 Uhr, Schlosskapelle Ochsenburg
Franz Schubert: » Deutsche Messe, D 872 & Johann Simon Kreuzpointner (UA) «
Martina Daxböck, Sopran/Patricia Nolz, Alt/Johannes Bamberger, Tenor/Stefan Zenkl, Bass
Johann Simon Kreuzpointner, Orgel

Sonntag, 3. Oktober 2021, 10.00 Uhr, Stiftskirche Herzogenburg
Franz Schubert: » Messe in B, D324 «
Motettenchor & Orchester der Stiftskirche Herzogenburg / Johannes Zimmerl, Orgel

Sonntag, 3. Oktober 2021, 10.30 Uhr, Dom zu St. Pölten
Rundfunkgottesdienst
Franz Schubert: » Messe in C, D452 «
Domchor & Domorchester / Ludwig Lusser / Otto Kargl, Leitung

KATEGORIEN UND PREISE

Kategorie 1: EUR 39,- / 28,- / 19,- / Stehplatz 9,- (gültig am 12.9. / 26.9.)
Kategorie 2: EUR 35,- / freie Platzwahl (gültig am 19.9. / 2.10/8.10.)

ERMÄSSIGUNGEN
Schüler, Studenten: -50 %
Ö1 Club-Mitglieder: -10 %,
Nur eine Ermäßigung pro Ticket möglich

Alle Angaben vorbehaltlich COVID-19-bedingter Änderungen.

Aufgrund der derzeit geltenden Verordnung der Bundesregierung ist beim Betreten und Verlassen des Konzertraums das Tragen von Masken (nicht am Sitzplatz) verpflichtend.
Im Falle von Symptomen einer Atemwegserkrankung ist die Teilnahme an dieser Veranstaltung nicht gestattet.

TICKET - VORVERKAUF

Buchhandlung Schubert
Wiener Straße 6, 3100 St. Pölten
Tel. 02742 353189-0

Telefonische Kartenbestellung
Festival Musica Sacra
Prandtauerstraße 2, 3100 St. Pölten
Tel. 0677 61274462
office@festival-musica-sacra.at

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Impressum

Informationspflicht laut §5 E-Commerce Gesetz, §14 Unternehmensgesetzbuch, §63 Gewerbeordnung und Offenlegungspflicht laut §25 Mediengesetz.

Für den Inhalt verantwortlich:
Verein zur Veranstaltung Internationaler Kirchenmusiktage in Niederösterreich
Prandtauerstraße 2, 3100 St. Pölten
Telefon: +43 2742 333-2601
E-Mail: office@festival-musica-sacra.at

Künstlerische Leitung: Otto Kargl
Geschäftsführer: Dr. Alfred Kellner
Gestaltung: Vera Otasek
Texte: Vera Otasek
Fotocredits: Stefan Floss, Daniela Matejschek, Anne Hornemann, Julia Stix, Walter Skokanitsch


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Kontakt

Verein zur Veranstaltung Internationaler Kirchenmusiktage in Niederösterreich
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Telefon: +43 2742 333-2601
E-Mail: office@festival-musica-sacra.at
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